Auf den Glockenschlag genau um 07:30 Uhr begann das große Brummen im Cumulus-Bienenstock. Wasseranschlüsse verlegen. Kuchenbuffet aufbauen. Erbsensuppe-Ausschank einrichten … und das alles nach den neuen behördlichen Auflagen. Perfekt. Zwischendurch immer die Blicke gen Himmel: bedeckt, trübe, kalt und windig. Zumindest stand der Wind so einigermaßen auf der Bahn. 
Nach den Fliegerbriefings, der Einweisung des neu bestellten Cumulus-Sicherheitsteams ging es an die Positionen. Auch der neue Parkplatz direkt am Flugplatz-Gelände meldete Empfangsbereitschaft. Und immer wieder der Blick nach oben: bedeckt, trübe, kalt und windig.
Was soll ´s. Die Show sollte beginnen. Wie immer mit dem Start der Rundflug-Formation. Mit 9 Fliegern ging es in die unfreundliche Arena: trübe, bedeckt, usw.: „Guten Morgen Uelzen und Umgebung. Wir fangen an. Ihr könnt jetzt kommen.“ Und wirklich. Die ersten Gäste fanden sich ein. Gut verpackt in dicken Jacken. 

Aber dann …

Die ersten Sonnenstrahlen. Dann immer mehr. Im Minutentakt riss der Himmel auf. „Guten Morgen Petrus. Na, haste wohl verschlafen.“ Jetzt bekam auch Blumi einen tollen Sonnen-Lichtspot für seine Moderatoren-Premiere. Kurzweilig, informativ und motivierend führte er die Gäste durch das Programm. Und Gäste gab es reichlich.

Der Flugplatz brodelte. Am Boden die Karussels, Kinderbungee, Hüpfburg, Imbiss-, Getränke- und Naschbuden. In der Luft Kunstflug vom Feinsten, tolle Formations-Flüge, rasante Modell-Düsenjet-Einlagen, Hartmut in der ChriChri uvm - und Rundflüge mit Antonov, Heli sowie unseren Vereins-Motor- und Segelfliegern –  Wartelisten inklusive.

Aber dann …

Panik am Erbsensuppe-Ausschank. Der Suppenlieferant war überfällig. Mit freundlichem Lächeln von Julia und den geduldigen „ist-schon-unterwegs-Hinweisen“ von Steve gelang es, die hungrigen Gäste zu beruhigen. Dann wurde endlich geliefert. Und die Warteschlange konnte versorgt werden.

Der Nachmittag verlief wie am Schnürchen. Unten, wie oben das volle Programm. Fleißig Kuchen und Kaffee nachliefern, zwischendurch mal Papierkörbe leeren … Fast schon Flugtag-Routine. Entsprechend entspannt ging es auf 17:00 Uhr. Und schon gegen 19:00 Uhr war der Platz wieder hergerichtet, als wenn nie etwas gewesen wäre. Zeit zur abschließenden Ansprache vom Vereinsvorsitzenden. Nach Hinweisen auf die 2017ner Neuerungen, ein paar Zahlen (ca. 4.500 bis 5.000 Besucher) und einem Dank an die vielen Helfer, ging es zur nächsten Routine: ran an Bierbude und Grill. Was noch fehlte, war das übliche Fazit des Tages, mit einem Satz auf den Punkt gebracht. Viele Vorschläge gingen ins Leere.

Aber dann …

Jemand hatte den Treffer auf der Zunge. Simple und einfach. Selbstbewusst, aber durchaus zutreffend wurde dieser erfolgreiche Flugtag beschrieben: „Wie haben es verdient.“

 


Foto: Volkwin Krüger